Warum der Teilcheinbeschleuniger sein Ziel verfehlt
Saturday, den 25. October 2008Wer hat noch nicht von dem riesigen Teilchenbeschleuniger des Europäischen Kernforschungszentrums (CERN) gehört? Zumindest eines der in den Medien hervorgehobenen Ziele dieses Mammutprojektes besteht darin, „die Entstehung des Universums“ besser erklären zu können, man wolle einen „Mini-Urknall“ nachstellen und untersuchen.
Hört sich doch interessant an, oder nicht? Nicht wirklich, wenn man weiß, wie unser Universum entstanden ist. Das kann man doch gar nicht wissen! Je nachdem. Die Bibel sagt ziemlich eindeutig in 1. Mose 1:
Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde.
Gott schuf den Himmel und die Erde, Gott schuf das Universum. Weiter lesen wir:
In diesem haben wir die Erlösung, nämlich die Vergebung der Sünden; er ist ja das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller (= der ganzen) Schöpfung; denn in ihm (d.h. durch seine Vermittlung) ist alles geschaffen worden, was im Himmel und auf der Erde ist, das Sichtbare wie das Unsichtbare, mögen es Throne oder Herrschaften, Mächte oder Gewalten sein: alles ist durch ihn und für ihn (vgl. V.20) geschaffen worden, und er ist vor allem (= steht über allem), und alles (oder: das ganze Weltall) hat in ihm seinen Bestand. (*1)
Es [das Licht, Jesus Christus] war in der Welt, und die Welt war durch ihn (der das Licht war) geschaffen worden, doch die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in das Seine (= sein Eigentum), doch die Seinen (d.h. die ihm Eigenen) nahmen ihn nicht auf. (*2)
Er [Gott] [hat] am Ende dieser Tage (d.h. in dieser Endzeit) zu uns geredet im Sohn, den er zum Erben von allem eingesetzt (= bestellt), durch den er auch die Weltzeiten (oder: Welten) geschaffen hat. (*3)
Nur ein paar Stellen, die alle zumindest auch den Aspekt behandeln, dass Gott durch Jesus Christus (sein Wort) die Welt und das ganze Universum geschaffen hat.
Wie einfach hatten es doch die Generationen vor uns, die diese grundlegende - und wenn wir ehrlich sind: offensichtliche - Wahrheit nicht bewusst ignorierten und somit auch keine Erklärungen suchen mussten, die es so nicht gibt. Es gibt keine Entstehung des Universums ohne Gott. Deshalb ist jedes Forschen danach auch völlig unsinnig.
Ich bin sehr gespannt, was wir mithilfe des Teilchenbeschleunigers alles entdecken werden. Falls das Gerät überhaupt jemals vernünftig in Betrieb genommen werden wird, momentan gibt es da ja Probleme und vor April soll erst einmal nichts laufen (siehe: Welt). Worauf ich nicht gespannt warte, zumindest nicht von dieser Seite, ist die Antwort auf die Frage nach der Entstehung des Universums. Die Bibel gibt mir den Einstieg auf der Suche nach der Antwort auf diese Frage, indem sie mich an den verweist, der der Ursprung aller Dinge ist: Gott. Will ich mehr wissen, zum Beispiel warum das alles erschaffen wurde, muss und kann ich mich an den wenden, der das alles erschaffen hat. Will ich mehr darüber wissen, wie das alles vonstatten ging, muss ich mich auch ihm zuwenden. Nicht umsonst heißt es:
Dieses (Geheimnis) ist Christus, in welchem alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen liegen. (*4)
Das sollte unser Bestreben sein: Christus mehr und mehr zu erkennen, in dem alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen liegen. Dann könnten wir das Geld und die Zeit, die wir in Projekte wie den Teilchenbeschleuniger stecken, in andere, momentan wohl dringlichere Ziele stecken. (*5)
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*1: Kolosser 1, 14-17.
*2: Johannes 1, 10-11.
*3: Hebräer 1, 2.
*4: Kolosser 2, 3.
*5: Wie wäre es beispielsweise damit, sich der Problematik der unmenschlichen Christenverfolgung in unseren Tagen zu widmen? Oder den Millionen von Menschen, die täglich mit dem Hungertod kämpfen? Oder den Rentnern, die schon heute kaum wissen, wie sie ihr Leben mit ihrer äußerst mageren Rente bestreiten sollen.
Bibelstellen mit freundlicher Genehmigung der deutschen Bibelgesellschaft entnommen aus: Die Heilige Schrift übersetzt von Hermann Menge. Neuausgabe, © 1994 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.
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